Die US Open zählen zu den prestigeträchtigsten Tennisturnieren der Welt. Wie Wimbledon , Roland Garros und die Australian Open gehören sie zu den vier Grand-Slam-Turnieren im Tenniskalender. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass die US Open zu den berühmtesten Turnieren weltweit zählen. Doch auch die Geschichte des Tennissports bei den US Open begann bescheiden, bevor sie sich zu einem der faszinierendsten Turniere der Welt entwickelte. Sjeng Sports freut sich daher, Ihnen die Geschichte der US Open näherzubringen. 

 

Die Ursprünge der US Open 

Die Wurzeln der US Open reichen bis ins Jahr 1881 zurück. In diesem Jahr wurde die Amerikanische Meisterschaft, besser bekannt als US-Nationalmeisterschaft, zum ersten Mal in der Geschichte ausgetragen. Veranstalter war damals der US-amerikanische Tennisverband (USNLTA), und das Turnier fand auf Rasen in Rhode Island statt. Es begann bescheiden, da nur männliche Tennisspieler teilnehmen durften, die zudem Mitglied in einem dem USNLTA angeschlossenen Tennisclub sein mussten. Der erste Champion des Turniers war Richard Sears, der auch die folgenden sechs Ausgaben gewann. 

Einige Jahre später, 1887, wurde auch eine Damenmeisterschaft in Philadelphia ausgetragen. Die erste Auflage im Philadelphia Cricket Club gewann Ellen Hansell. Die Einführung der Damenmeisterschaft verdeutlichte das Wachstum des Turniers und die zunehmende Popularität von Tennis in Amerika. Dies führte zu weiteren Veränderungen, wie beispielsweise dem Umzug des Herrenturniers nach New York im Jahr 1915. New York sollte sich schließlich zu einem legendären Austragungsort der Meisterschaft entwickeln. 

 

Professionalisierung des US Open Tennis 

Eine der bedeutendsten Änderungen im Turniergeschehen fand 1968 statt. In diesem Jahr wurde das Turnier für Profispieler geöffnet und die US Open wurden ins Leben gerufen. Es war das erste offene Turnier der Geschichte. Diese Änderung resultierte aus der wachsenden Forderung nach Professionalisierung im Tennissport und führte zu einer deutlichen Steigerung des internationalen Prestiges und des Spielniveaus bei den US Open. Auch das Preisgeld, insbesondere für den Sieg im Finale der US Open, wurde erheblich erhöht. Dies war Grund genug für die besten Spieler der Welt, an dem Turnier in Amerika teilzunehmen. 

 

Umzug nach Queens in New York 

Zehn Jahre später, 1978, zog das US Open an seinen heutigen Austragungsort um: das USTA Billie Jean King National Tennis Center im New Yorker Stadtteil Queens. Nachdem das Turnier zunächst auf Rasen und später auf Sandplätzen ausgetragen wurde, erfolgte hier der Wechsel zu Hartplatz. Auch heute noch wird das US Open auf Hartplatz gespielt. Einer dieser Hartplätze befindet sich im Arthur Ashe Stadium, das 1997 eröffnet wurde. Mit Platz für über 23.000 Zuschauer gilt es als das größte Stadion der Welt und wurde nach Arthur Ashe benannt. Er war 1968 der erste afroamerikanische Tennisspieler, der die US Open gewann.  

Auch nach der Jahrtausendwende hat das US Open eine Reihe beeindruckender Innovationen erlebt. So wurde beispielsweise 2006 die Hawk-Eye-Technologie eingeführt, die elektronische Linienentscheidungen ermöglicht. Darüber hinaus wurde 2016 im Arthur-Ashe-Stadion ein einziehbares Dach installiert, um regenbedingte Verzögerungen zu minimieren. 

 

Von Billie Jean King bis Roger Federer 

Über die Jahre hinweg dienten die US Open daher als Bühne für die weltbesten Tennisspieler, die in New York ihr Können unter Beweis stellen konnten. Spieler wie Billie Jean King, John McEnroe, Serena Williams und Novak Djokovic konnten hier den US Open Cup zu ihrer langen Erfolgsliste hinzufügen. Tennis bei den US Open hat sich somit von einem lokalen Ereignis zu einem globalen Phänomen entwickelt, das jedes Jahr Tausende von Fans anzieht. Mit seiner reichen Geschichte, legendären Champions und ständigen Innovationen ist es sehr wahrscheinlich, dass sich dieser Trend auch in den kommenden Jahren fortsetzen wird. 

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