Padel ist beliebter denn je. Immer mehr Menschen betreten den Padelplatz, um herauszufinden, ob ihnen dieser Sport liegt, und aufgrund der hohen Nachfrage werden immer mehr Padelplätze gebaut. Es ist also gut möglich, dass auch Sie mit Padel anfangen, weshalb wir Ihnen die Padelregeln erklären möchten. Wie funktioniert Padel? Was sind die Padelregeln laut KNLTB, und darf man beim Padel mit dem Schläger über das Netz spielen? Antworten auf diese und weitere Fragen zu den Padelregeln finden Sie in diesem Artikel.
Wie spielt man Padel?
Padel wird, wie der Name schon sagt, auf einem Padel-Court gespielt. Dieser besteht aus zwei Spielhälften, die – genau wie beim Tennis – durch ein Netz getrennt sind. Auch die Unterteilung der Spielhälfte in zwei Aufschlagfelder und einen Hinterfeld ist dem Tennis sehr ähnlich. Es gibt jedoch einen wesentlichen Unterschied zum Tennisplatz: Der Padel-Court ist deutlich kleiner und von Glaswänden und Zäunen umgeben. Normalerweise spielt man Padel zu zweit. Gelegentlich, wenn auch selten, kommt es auch zu Eins-gegen-Eins-Partien.
Padel-Regeln: Punktewertung
Nicht unwichtig bei den Padel-Regeln ist auch das Punktesystem. Es entspricht dem Tennis und geht von 15 über 30 auf 40, nach denen das Spiel gewonnen werden kann. Steht es 40:40 (Einstand), müssen Sie zwei Punkte in Folge erzielen, um das Spiel zu gewinnen. Sie gewinnen einen Satz, wenn Sie sechs Spiele vor Ihrem Gegner gewonnen haben. Sie gewinnen jedoch nur, wenn Sie zwei Spiele mehr haben als Ihr Gegner: 6:5 reicht also nicht aus. Steht es 6:6, folgt ein Tiebreak. Im Tiebreak wird, wie im Tennis und Padel, bis sieben Punkte gespielt, wobei Sie auch hier mit mindestens zwei Punkten Vorsprung gewinnen müssen. Gewinnen Sie den Tiebreak? Dann haben Sie den Satz mit 7:6 gewonnen.
Wie funktioniert der Aufschlag beim Padel?
Die Aufschlagregeln beim Padel unterscheiden sich von denen beim Tennis. Obwohl man von hinter der Linie aufschlägt und der Ball diagonal in das gegnerische Aufschlagfeld gespielt werden muss, ist die Abfolge fast genau umgekehrt wie beim Tennis. Die Padel-Regeln schreiben vor, dass der Ball vor dem Schlag ins gegnerische Aufschlagfeld aufspringen muss. Dies geschieht nicht wie beim Tennis mit einem Überhandschlag, sondern mit einem Unterhandschlag. Außerdem darf der Ball nach dem Aufprall nicht höher als der Bauchnabel des Aufschlägers fliegen, bevor er geschlagen wird.
Wie beim Tennis beginnt man mit dem Aufschlag von rechts nach links und wechselt nach jedem Punkt die Seite. Das heißt, beim zweiten Punkt schlägt man von links nach rechts auf usw. Geht der erste Aufschlag ins Aus? Dann hat man einen zweiten Versuch (den zweiten Aufschlag). Geht der erste Aufschlag übers Netz und dann ins Feld? Dann hat man zwei Versuche. Geht der erste Aufschlag ins Netz und dann ins Aus, besagen die Padelregeln der KNLTB, dass man nur einen zweiten Versuch hat. Bei zwei Fehlschlägen geht der Punkt an den Gegner. Gut zu wissen: Der Aufschlag ist im Feld, wenn der Ball nach dem Aufprall das Glas berührt. Berührt der Ball nach dem Aufschlag den Zaun? Dann ist er im Aus!
Wie funktioniert das Abprallen gegen das Glas und das Geländer?
Während des Ballwechsels können Sie selbstverständlich entscheiden, ob Sie den Ball vor dem Rückschlag aufspringen lassen oder ihn direkt zurückspielen. Alternativ können Sie den Ball auch zunächst gegen die Glaswand oder den Zaun springen lassen, bevor Sie ihn zurückspielen. Trifft der Ball die Glaswand oder den Zaun, ohne vorher aufzuspringen, ist er im Aus und der Punkt geht an den Gegner. Sie können die Glaswand auch anders nutzen. Wie? Wenn der Ball einmal aufgesprungen ist, können Sie ihn über Ihre eigene Bande zurückspielen. Spielen Sie den Ball über Ihre eigene Bande zurück, wenn er noch nicht oder mehrmals aufgesprungen ist? Dann geht der Punkt an den Gegner.
Darf man beim Padel den Schläger über das Netz legen?
Eine häufig gestellte Frage lautet: Darf man beim Padel mit dem Schläger über das Netz gehen? Die Antwort ist eindeutig: Nein. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Wenn der Ball zuerst auf der eigenen Hälfte aufgesprungen ist, darf man mit dem Schläger über das Netz gehen. Die Regel gilt aber immer: Man darf das Netz unter keinen Umständen berühren. Berührt man es dennoch, geht der Punkt an den Gegner. Übrigens: Vor- und Rückhand werden beim Padel etwas anders gespielt als beim Tennis. Topspin ist beispielsweise beim Padel schwieriger, da der Padelschläger dafür weniger geeignet ist. Während die Rückhand beim Tennis oft beidhändig gespielt wird, wird sie beim Padel häufig einhändig gespielt. Beim Üben findet man schnell heraus, was einem am besten liegt.
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