Tennis ist ein wunderschöner Sport, der sowohl mental als auch körperlich fordert. Leider weiß fast jeder Tennisspieler, dass eine Verletzung die Karriere (und zwar für längere Zeit) beenden kann. Deshalb ist es wichtig, gut auf seinen Körper zu achten und vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, um Einschränkungen wie Bauchmuskel-, Waden- oder Tennisarmverletzungen zu vermeiden. Sjeng Sports weiß genau, dass eine Verletzung beim Tennis das Letzte ist, was man sich wünscht. Deshalb geben wir Ihnen in diesem Blog wertvolle Tipps, damit Sie diesen schönen Sport hoffentlich so lange wie möglich unbeschwert genießen können. 

 

Was ist ein Tennisarm? 

Eine häufige Verletzung bei Tennisspielern ist der Tennisarm. Doch was genau ist ein Tennisarm? Der Tennisarm, auch bekannt als Epicondylitis lateralis, ist eine Überlastungsverletzung, die Schmerzen an der Außenseite des Ellbogens verursacht. Sie entsteht durch repetitive Bewegungen und die ständige Belastung der Unterarmmuskulatur und -sehnen. Aber kann man einem Tennisarm vorbeugen? Natürlich kann man alles tun, um ihn zu vermeiden. Vorbeugung beginnt mit einer guten Technik und der Verwendung der richtigen Ausrüstung beim Sport. Zusätzlich geben wir Ihnen hier einige Tipps zur Vorbeugung eines Tennisarms. 

 

Gut erhitzen 

Ein gutes Aufwärmen bereitet die Muskeln auf die Belastung vor und verringert das Verletzungsrisiko. 

Stärken Sie Ihre Unterarmmuskulatur 

Regelmäßige Übungen zur Stärkung der Unterarmmuskulatur können helfen, die Belastung zu reduzieren. 

Verwenden Sie den richtigen Griff 

Achten Sie darauf, dass Ihr Schläger die richtige Griffgröße hat und dass Sie die richtige Grifftechnik anwenden. 

Überlastung vermeiden 

Machen Sie während des Spielens regelmäßig Pausen, um Überanstrengung zu vermeiden. 

 

Sie haben einen Tennisarm, was tun? 

Sollten Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen einen Tennisarm entwickeln, ist schnelles Handeln wichtig. Es gibt verschiedene Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um die Beschwerden so schnell wie möglich zu lindern. Gönnen Sie Ihrem Arm ausreichend Ruhe, damit er sich erholen kann. Physiotherapie mit gezielten Übungen und Behandlungen kann hilfreich sein. Machen Sie außerdem häufiger Pausen und vermeiden Sie anstrengende Tätigkeiten. Variieren Sie Ihre Bewegungen. Normalerweise heilt ein Tennisarm von selbst. Sollte dies nicht der Fall sein, empfiehlt sich Physiotherapie mit gezielten Übungen und Behandlungen. 

 

Übungen bei Waden- und Leistenverletzungen 

Eine weitere häufige Verletzung bei Tennisspielern ist die Wadenverletzung. Sie entsteht oft durch die explosiven Bewegungen und schnellen Richtungswechsel, die im Tennis üblich sind. Um einer Wadenverletzung vorzubeugen, sind ein gründliches Aufwärmen und Dehnübungen unerlässlich. Achten Sie darauf, Ihre Wadenmuskulatur regelmäßig zu dehnen und zu stärken. So können Sie Verletzungen leichter vermeiden. 

Verletzungen der Leistengegend können sehr schmerzhaft sein und treten bei Tennisspielern aufgrund plötzlicher Drehbewegungen und Stöße häufig auf. Daher ist es ratsam, Leistenübungen durchzuführen, um Verletzungen vorzubeugen. Beispiele für solche Übungen sind die Adduktoren-Dehnung (im Sitzen mit geschlossenen Füßen die Knie langsam Richtung Boden drücken), Seitliche Ausfallschritte (seitliche Ausfallschritte zur Kräftigung der Leisten- und Oberschenkelmuskulatur) und Beinheben (in Seitenlage das Bein anheben zur Kräftigung der Hüft- und Leistenmuskulatur). 

 

Bauchmuskelverletzung 

Eine Bauchmuskelverletzung kann durch Überbeanspruchung oder falsche Bewegungen entstehen. Durch die Stärkung der Rumpfmuskulatur lassen sich solche Verletzungen vermeiden. Zu den Übungen, die Sie zur Kräftigung Ihrer Bauchmuskulatur durchführen können, gehören Beinheben (das wir bereits erwähnt haben), Planks und Russian Twists. Bei Planks halten Sie die Plank-Position, um Ihre Rumpfmuskulatur zu stärken. Bei Russian Twists setzen Sie sich mit angewinkelten Knien auf den Boden, lehnen sich leicht zurück und drehen Ihren Oberkörper von links nach rechts. 

 

Höre auf deinen Körper 

Tennis ist natürlich ein fantastischer Sport, aber er beansprucht den Körper stark. Mit der richtigen Technik, einem angemessenen Aufwärmprogramm und gezielten Übungen lassen sich häufige Verletzungen wie Tennisarm, Waden- und Bauchmuskelzerrungen vermeiden. Der beste Tipp: Hören Sie auf Ihren Körper und gönnen Sie sich Pausen, wenn nötig. So bleiben Sie fit, können weiterspielen und jedes Match genießen!

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