Es wird niemandem entgangen sein, dass im Sport immer mehr Geld im Umlauf ist. So gibt es immer teurere Transfers im Fußball, Dartspieler Michael van Gerwen verdiente mit seinem Sieg bei der Premier League 2023 satte 275.000 € und auch das Preisgeld im Tennis steigt in den letzten Jahren stark an. Mehr noch: Allein das Preisgeld für ATP-Turniere und Challenger-Turniere ist 2023 gegenüber 2022 um gut 37 Millionen Dollar gestiegen.
Schüttete die ATP im Jahr 2022 noch 180,4 Millionen Dollar bei den verschiedenen ATP-Turnieren und Challengers aus, so sind es 2023 217,9 Millionen Dollar geworden. Dabei ist das Preisgeld der Grand-Slam-Turniere übrigens noch gar nicht mitgerechnet. Und dass das Preisgeld bei einem solchen Grand Slam im Jahr 2023 hoch ist, lässt sich nicht leugnen. Bei den Australian Open 2023 gab es nämlich rund fünfzig Millionen Euro zu verteilen, wovon beide Sieger (Novak Djokovic bei den Herren und Aryna Sabalenka bei den Damen) sogar fast zwei Millionen Euro einstreichten.
Preisgeld Grand Slam 2023
Was übrigens auch erwähnenswert ist, ist, dass das Preisgeld im Tennis für Männer und Frauen bei Grand-Slam-Turnieren angeglichen wurde. Die US Open taten dies bereits 1973, die Australian Open folgten 2001 und auch Roland Garros und Wimbledon beschlossen 2007, das Preisgeld im Tennis für Männer und Frauen gleichzuziehen. Um noch einmal auf die Australian Open zurückzukommen: Dies ist nach den US Open das lukrativste Turnier zur Teilnahme. Wir haben bereits erwähnt, dass der Gewinner und die Gewinnerin beide rund 2.000.000 € verdienten, aber auch wer die erste Runde spielt, kann als Tennisspieler mit 68.293 € schon ordentlich abkassieren. Das exakte Preisgeld im Tennis für Wimbledon und die US Open im Jahr 2023 ist zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels übrigens noch nicht bekannt, während der Sieger und die Siegerin von Roland Garros im Jahr 2023 satte 2.300.000 € auf ihrem Bankkonto sehen werden.
Wahrscheinlich bist du nun auch neugierig auf das Preisgeld bei den US Open geworden, da man dort das meiste Preisgeld im Tennis gewinnen kann. Wie gesagt, haben wir die exakten Zahlen für 2023 noch nicht, aber wir können dir selbstverständlich sagen, wie viel der Sieger (Carlos Alcaraz) und die Siegerin (Iga Swiatek) im Jahr 2022 einstreichten. Der Spanier und die Polin konnten beide über 2,5 Millionen Euro auf ihrem Bankkonto verbuchen, während die beiden Zweitplatzierten über anderthalb Millionen Euro verdienten. Der Sieger und die Zweitplatzierte in Wimbledon 2022 konnten mit jeweils 2.353.273 € beziehungsweise 1.235.469 € rechnen. Also durchaus auch nicht unverdient!
Preisgeld ABN Amro Tennis 2023
Das prestigeträchtigste Turnier, das in den Niederlanden stattfindet, ist das Turnier in Rotterdam, und daher verstehen wir auch, dass du dich für das Preisgeld beim ABN AMRO Tennis 2023 interessierst. Daniil Medvedev war bei dieser Ausgabe der große Gewinner in Ahoy und verdiente damit schlappe 387.940 €. Jannik Sinner, der im Finale vom Russen geschlagen wurde, strich 208.730 € ein. Die Spieler, die das Halbfinale erreichten, konnten 111.245 € verbuchen, und ein Platz im Viertelfinale brachte 56.835 € ein. Kamst du in die 2. Runde oder bist du in Runde 1 hängengeblieben? Dann konnten beziehungsweise 30.345 € oder 16.180 € zum Saisongesamtergebnis hinzugefügt werden, und die Sieger im Doppel verdienten bei dieser Ausgabe 127.440 €.
Inzwischen sind 2023 schon recht große Turniere gespielt worden und es ist daher auch klar, dass man sich heute über das Preisgeld, das im Tennis im Umlauf ist, kaum noch beklagen kann. Sicherlich, wenn ein Spieler weit im Turnier kommt, kann mehr als je zuvor verdient werden. Dabei muss jedoch angemerkt werden, dass das Preisgeld im Tennis bei Männern und Frauen noch nicht überall angeglichen wurde. Wo dies bei den Grand-Slam-Turnieren zwar geschieht, ist dies beispielsweise in Rom noch nicht der Fall. Beim BNL d’Italia beispielsweise war Medvedev der Sieger des Herrenturniers und Elena Rybakina schrieb das Damenturnier auf ihren Namen. Medvedev verdiente damit 1.105.265 €, während für Rybakina 521.754 € reserviert waren. Holger Rune und Anhelina Kalinina belegten bei diesem Turnier beide den zweiten Platz und verdienten beziehungsweise 580.000 € und 272.200 €.
Preisgeld Tennis Männer und Frauen bei anderen Turnieren gleich
Dennoch ist es bei einigen anderen großen Turnieren schon so, dass das Preisgeld im Tennis für Männer und Frauen bereits angeglichen wurde. So war Carlos Alcaraz bei den Madrid Open 2023 bei den Männern der Beste und Gewinnerin Aryna Sabalanka gewann mit 1.105.265 € den gleichen Betrag bei den Frauen. Jan-Lennard Struff und Iga Swiatek, die Zweite wurden, verdienten 580.000 €. Auch beim BNP Paribas Open 2023 (Indian Wells) konnte Alcaraz mit seinem Turniersieg ordentlich abkassieren (1.188.615 €) und Rybakina verdiente als Siegerin des Damenturniers den gleichen Betrag. Medvedev und Sabalenka belegten bei diesem Turnier den zweiten Platz und strichen 623.735 € ein.
Nachfolgend listen wir noch einmal auf, welche aktuellen Spieler und Spielerinnen zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels (31. Mai 2023) im Jahr 2023 bisher am meisten verdient haben.
Männer:
- Daniil Medvedev (4.436.940 €)
- Carlos Alcaraz (3.467.349 €)
- Stefanos Tsitsipas (2.646.590 €)
- Novak Djokovic (2.436.940 €)
- Andrey Rublev (2.266.263 €)
Frauen:
- Aryna Sabalenka (4.016.623 €)
- Elena Rybakina (3.450.395 €)
- Iga Swiatek (1.983.127 €)
- Jessica Pegula (1.932.496 €)
- Petra Kvitova (1.710.409 €)
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